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Niki Berlakovich mit MEP Simone Schmiedtbauer im Burgenland unterwegs

Schmiedtbauer: „Gemeinsam können wir vieles erreichen“


Die bäuerliche EU-Abgeordnete Simone Schmiedtbauer tourte kürzlich gemeinsam mit Bauernbund-Landesobmann Niki Berlakovich durch das Burgenland. Dabei wurde bei einigen Betrieben vorbeigeschaut und mit bäuerlichen Funktionären und Interessierten über die aktuelle agrarpolitische Lage in Brüssel gesprochen. Im Bezirk Oberpullendorf waren sie im Weingut von Birgit Reumann in Deutschkreutz, im Bezirk Oberwart im Hofladen von Juliana Szabo in Unterwart, im Bezirk Güssing beim Bio-Milchbauern Hansjörg Schrammel in Bildein und beim Ackerbaubetrieb mit Backstube und Forst von Thobias Marx in Strem. „Es ist wichtig, sich die Anliegen und Sorgen der bäuerlichen Betriebe in der Praxis anzuhören, um diese auf allen agrarpolitischen Ebenen einzubringen. Wir setzen uns für die Landwirtinnen und Landwirte ein und kämpfen für ihre Anliegen. Nur durch eine praxistaugliche Agrarpolitik können wir die Versorgungssicherheit sicherstellen“, betont Landesobmann Niki Berlakovich.


Schmiedtbauer gab in ihrer Rede Einblicke in die europäische Agrarpolitik und ihre Auswirkungen auf die heimischen bäuerlichen Familienbetriebe. Dabei wurde unter anderem die von der EU gefassten Pläne zur Wiederherstellung der Natur kritisiert. „Während das Ziel nach einer Verbesserung der Natur selbstverständlich ganz im Sinne der Land- und Forstwirtschaft ist, kommt der Gesetzesentwurf einem Angriff auf das bäuerliche Eigentum gleich. Gerade deshalb ist die Vertretung von bäuerlichen Abgeordneten im EU-Parlament bzw. den jeweiligen Ausschüssen sehr wichtig. Nur die Europäische Volkspartei hätte verlässlich immer im Sinne der Land- und Forstwirtschaft verhandelt“, betonte Schmiedtbauer. Dass der Vorschlag im Europaparlament angenommen wurde, hält sie für eine Fehlentscheidung. Jetzt gelte es, in den finalen Verhandlungen zwischen Europaparlament, EU-Ländern und EU-Kommission noch dringend notwendige Korrekturen vorzunehmen.


Die EU-Parlamentarierin verurteilte zudem die Verhandlungen um eine verpflichtende drastische Reduktion von Pflanzenschutzmitteln bis 2030, ohne dass praxistaugliche Alternativen existieren: „Die Bäuerinnen und Bauern sparen bereits jetzt Pflanzenschutzmittel ein, soweit es möglich ist und bewirtschaften ihren Grund und Boden seit Generationen auf eine nachhaltige Art und Weise. Gefragt ist jetzt die Förderung von Wissenschaft, Forschung und Entwicklung, um praxistaugliche Alternativen zu Pflanzenschutzmitteln zu erarbeiten, statt gleich die Verbotskeule zu schwingen.“


Trotz aller Kritik dürfe man die EU aber nicht an sich verteufeln, forderte Schmiedtbauer und verwies darauf, dass auch zahlreiche positive Signale aus Brüssel kommen und man mit Zusammenarbeit und engagierter Standesvertretung einiges in Brüssel erreichen könne. So habe etwa eine Initiative, die sie gemeinsam mit Österreichs Geflügelbauern gestartet hat, Früchte getragen und eine EU-Verordnung erreicht, nach der die sinnvolle Doppelnutzung von Flächen als Hühnerauslauf und für Photovoltaikanlagen erlaubt ist, ohne dass dabei die Freilandhaltungs-Kennzeichnung der Eier aberkannt wird. Ebenso erinnerte sie an die Rettung der Biomasse und erste Verhandlungserfolge zum Thema Wölfe. Daher appellierte sie auch an eine starke Zusammenarbeit der agrarischen Interessensvertretungen, denn mit geeinter Stimme könne man auch in Brüssel viel erreichen.

Die bäuerliche EU-Abgeordnete Simone Schmiedtbauer tourte kürzlich gemeinsam mit Bauernbund-Landesobmann Niki Berlakovich durch das Burgenland. Dabei wurde bei einigen Betrieben vorbeigeschaut und mit bäuerlichen Funktionären und Interessierten über die aktuelle agrarpolitische Lage in Brüssel gesprochen. Im Bezirk Oberpullendorf waren sie im Weingut von Birgit Reumann in Deutschkreutz, im Bezirk Oberwart im Hofladen von Juliana Szabo in Unterwart, im Bezirk Güssing beim Bio-Milchbauern Hansjörg Schrammel in Bildein und beim Ackerbaubetrieb mit Backstube und Forst von Thobias Marx in Strem. „Es ist wichtig, sich die Anliegen und Sorgen der bäuerlichen Betriebe in der Praxis anzuhören, um diese auf allen agrarpolitischen Ebenen einzubringen. Wir setzen uns für die Landwirtinnen und Landwirte ein und kämpfen für ihre Anliegen. Nur durch eine praxistaugliche Agrarpolitik können wir die Versorgungssicherheit sicherstellen“, betont Landesobmann Niki Berlakovich.

Schmiedtbauer gab in ihrer Rede Einblicke in die europäische Agrarpolitik und ihre Auswirkungen auf die heimischen bäuerlichen Familienbetriebe. Dabei wurde unter anderem die von der EU gefassten Pläne zur Wiederherstellung der Natur kritisiert. „Während das Ziel nach einer Verbesserung der Natur selbstverständlich ganz im Sinne der Land- und Forstwirtschaft ist, kommt der Gesetzesentwurf einem Angriff auf das bäuerliche Eigentum gleich. Gerade deshalb ist die Vertretung von bäuerlichen Abgeordneten im EU-Parlament bzw. den jeweiligen Ausschüssen sehr wichtig. Nur die Europäische Volkspartei hätte verlässlich immer im Sinne der Land- und Forstwirtschaft verhandelt“, betonte Schmiedtbauer. Dass der Vorschlag im Europaparlament angenommen wurde, hält sie für eine Fehlentscheidung. Jetzt gelte es, in den finalen Verhandlungen zwischen Europaparlament, EU-Ländern und EU-Kommission noch dringend notwendige Korrekturen vorzunehmen.

Die EU-Parlamentarierin verurteilte zudem die Verhandlungen um eine verpflichtende drastische Reduktion von Pflanzenschutzmitteln bis 2030, ohne dass praxistaugliche Alternativen existieren: „Die Bäuerinnen und Bauern sparen bereits jetzt Pflanzenschutzmittel ein, soweit es möglich ist und bewirtschaften ihren Grund und Boden seit Generationen auf eine nachhaltige Art und Weise. Gefragt ist jetzt die Förderung von Wissenschaft, Forschung und Entwicklung, um praxistaugliche Alternativen zu Pflanzenschutzmitteln zu erarbeiten, statt gleich die Verbotskeule zu schwingen.“

Trotz aller Kritik dürfe man die EU aber nicht an sich verteufeln, forderte Schmiedtbauer und verwies darauf, dass auch zahlreiche positive Signale aus Brüssel kommen und man mit Zusammenarbeit und engagierter Standesvertretung einiges in Brüssel erreichen könne. So habe etwa eine Initiative, die sie gemeinsam mit Österreichs Geflügelbauern gestartet hat, Früchte getragen und eine EU-Verordnung erreicht, nach der die sinnvolle Doppelnutzung von Flächen als Hühnerauslauf und für Photovoltaikanlagen erlaubt ist, ohne dass dabei die Freilandhaltungs-Kennzeichnung der Eier aberkannt wird. Ebenso erinnerte sie an die Rettung der Biomasse und erste Verhandlungserfolge zum Thema Wölfe. Daher appellierte sie auch an eine starke Zusammenarbeit der agrarischen Interessensvertretungen, denn mit geeinter Stimme könne man auch in Brüssel viel erreichen.


v.l.n.r.: Gerhard Pfneisl, Michaela Biricz, Gabriele Biricz, Niki Berlakovich, Mario Reumann, Christian Reumann, Birgit Reumann, Simone Schmiedtbauer, Silvia Toth, Hannes Igler, Martin Moritz



v.l.n.r.: Niki Berlakovich, Carina Laschober-Luif, Maria Portschy, Daniel Szabo, Juliana Szabo, Simone Schmiedtbauer, Klara Liszt, Herbert Schöngrundner, Manuela Seper, Hannes Nemeth



v.l.n.r.: Katharina Wolf-Wachter, Johann Weber, Emmerich Zax, Johann Geißegger, Niki Berlakovich, Emmerich Zax, Cäcilia Geißegger, Gerhard Müllner, Simone Schmiedtbauer, Hansjörg Schrammel, Maria Temmel, Josef Buchta, Walter Temmel, Ludwig Schrammel



v.l.n.r.: Johann Weber, Bernhard Deutsch, Simone Schmiedtbauer, Thobias Marx, Niki Berlakovich, Walter Temmel





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