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Berlakovich: EU-Direktzahlungen müssen wegen Inflation erhöht werden

Europäischer Bauernverband (COPA) diskutierte Position zur gemeinsamen Agrarpolitik


In der Präsidiumssitzung des europäischen Bauernverbandes COPA wurde bereits die erste gemeinsame Positionierung des Agrarsektors für die nächste GAP Periode nach 2027 diskutiert. Die Delegationen aller Mitglieder waren sich einig, dass die GAP (gemeinsame Agrarpolitik) als eigenständige Politik erhalten zu müssen und die Leistungen der Landwirtschaft in Europa für die Umwelt und Bevölkerung noch sichtbarerer zu machen. Die Nachhaltigkeit der Produktion und Sicherung der Ernährung mit hochwertigen Lebensmitteln aus einem dynamischen ländlichen Raum muss weiter forciert werden.


Während der nächsten GAP Periode wird in Europa Einer von Drei Landwirten in den Ruhestand gehen, weshalb insbesondere stabile Voraussetzungen für die junge Generation geschaffen werden müssen. In diesem Zusammenhang betonte der österreichische Vertreter in der COPA, Nikolaus Berlakovich, die Bedeutung stabiler finanzieller Rahmenbedingungen. „Die extreme Inflation hat auf die Wirtschaftlichkeit unserer Betriebe massive Auswirkungen. Es ist daher unbedingt notwendig, die Direktzahlungen an das stark gestiegene Preisniveau anzupassen, um unsere bäuerlichen Betriebe zu sichern.“


Den Begehrlichkeiten anderer Sektoren die Einkommensunterstützung, der europäischen Landwirte und ihre Abgeltung für Umweltleistungen anderwärtig einzusetzen, erteilte er eine klare Absage. Im Zuge des gerade erfolgten Halbzeitbewertung des EU-Budgets wurde von Seiten der EU Kommission die Diskussion rund um die Anpassung der Agrarmittel bisher jedoch ausgespart. „Wir werden uns weiterhin intensiv für die Anpassung der Mittel zur Erreichung aller Ziele der gemeinsamen Agrarpolitik einsetzen“, war Niki Berlakovich mit seinen Kolleginnen und Kollegen im europäischen Bauernverband einig.


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